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28. März 2010

"Karrenparade" auf den Schwarzwälder Vogtsbauernhöfen

Auf den Vogtsbauernhöfen fand zur Eröffnung der Saison "Frühling der Tiere" eine Karrenparade statt. Pferde - Ochsen- und Hundegespann. Das Hundegespann durften wir mit unseren Neufundländern bestücken. Ein historischer Milchkarren war unser "Objekt". Besonders spannend für uns war die Tatsache das unser Auftritt fürs Fernsehen aufgezeichnet wurde. Vom Einspannen bis zum abschließenden Fahren durch das zahlreiche Publikum - alles sollte gezeigt werden.
Unsere Hunde waren davon überhaupt nicht beeindruckt und genossen die vielen Streicheleinheiten und bei den zahlreichen "Foto - und Drehstopps" waren sie sehr geduldig und gelassen.

Die Aufzeichnung der Sendung "Treffpunkt" wird am Ostersonntag,04. April 2010, um 18.45 im SWR Fernsehen ausgestrahlt.

Ebi Sylvia mit Ivy und Dusty

 

21. Februar 2010

Die ersten Fahrstunden der Zughundearbeit -
wunderbar illustriert und beschrieben von Biggi und ihrem vierjährigen Madras

www.4pfoten4u.eu

Bericht ihrer ersten Zughundeprüfung beim 21. Zughundewettbewerb im Emmental

Sonntag, 4. Oktober 2009, der Tag der Entscheidung. Nach einem halben Jahr Fahrstunden nehmen wir, ein Neufundländer mit seiner Meisterin, am Zughunde-Wettbewerb in Bigenthal im Emmental teil. „Schweizermeisterschaft mit internationaler Beteiligung“ hört sich schon sehr professionell an. Wie wird es uns beiden Anfängern da ergehen?

Wir werden freundlich empfangen und gleich zum Parkplatz dirigiert. Und jetzt sehen wir ganz viele große Hunde. Mein Neufi ist bei Weitem nicht der größte, aber der Einzige seiner Art. Autos stehen da, speziell umgebaut für Hund und Wagen. Hier bekommt man die tollsten Anregungen. Und Hundewagen gibt es! Standardmodelle, Oldtimer, Einachser, Zweiachser, liebevoll geschmückte Wagen und ein ganz kleiner Wagen für einen kleinen Zughund. Nicht nur die Autokennzeichen weisen auf die internationale Beteiligung hin. Hier hört man Holländisch, dort Französisch, Berndeutsch, Hochdeutsch – und trotzdem verstehen sich alle Menschen prima, genau wie die Hunde.

Dann geht's zur Anmeldung. Förmliche Anreden? Fehlanzeige. Statt dessen herzliche Begrüßung und wir bekommen alle Infos, die wir im Moment brauchen.

 

Überhaupt fühle ich mich, als wäre ich schon immer dabei gewesen! Mit Startnummer und Laufzettel ausgestattet können wir uns in Ruhe umsehen. Und Madras darf auch aus dem Auto und Wettkampfluft schnuppern.

In entspannter Atmosphäre geht es zur Tierärztin. Ohne ihr „Ok“ geht gar nichts. Dann suchen wir ein Geschirr für meinen Bären und einen Wagen. Überall sind hilfsbereite Geister und überall wird gelacht. Jetzt weicht die Nervosität der echten Vorfreude auf das, was da kommen soll.

Am Vormittag haben wir eine ca. 3 km lange Strecke vor uns, die uns ins Gelände führt. Zuerst müssen wir einen anstrengenden Anstieg überwinden, bei dem Hund und Menschen richtig arbeiten müssen. Schön, dass meine Begleitperson so fit ist und kräftig schiebt! Madras und ich ziehen und wir sind froh, als wir oben sind.

 

Dort wartet die erste Aufgabe. Wir beladen den Wagen so, dass die Ladung nicht verrutscht. Das machen wir zu Hause auch, wenn wir zum Recyclinghof fahren. Also – kein Problem.

Madras wartet geduldig beim Laden wie beim Abladen. Das gibt Punkte!

 

Jetzt geht es über die Wiese. Der Wagen rumpelt ein wenig, aber es geht etwas bergab.

Auch die nächste Station ist aus dem Leben gegriffen. Da liegen doch Gegenstände auf dem Weg, die weggeräumt werden müssen. Der Hund sollte sich nicht ablenken lassen. Das können wir auch ganz gut.

Und so geht es weiter. Der Bernhardinerfreunde haben sich viel Mühe gegeben, an jeder Station etwas zu prüfen, was ein Zughund und sein Führer können sollte. Hier sollte man Erste Hilfe leisten (ich sollte mal wieder einen Kurs machen!), dort musste man die Straße richtig überqueren, rückwärts aus einer Sackgasse fahren, liegen und waren, den Hund abrufen, Sitz, Platz … Das ganze Programm einer Hundeschule aber als Verkehrsteilnehmer, die ihr Fahrzeug beherrschen sollten.

Am Ende stellten sich Hund und Führer gemeinsam auf eine Wage. Was wiegen wir wohl zusammen? Die Tierärztin prüfte, ob die Anstrengung für den Hund im Rahmen war. Menschen dürfen sich hier schon überanstrengen (selber schuld) – aber niemals ein Vierbeiner. Der muss fit sein, wenn er starten will. Und natürlich waren alle Teilnehmer im besten Zustand!

Das Mittagessen war reichlich und wirklich gut. Mensch und Hund erholten sich von ihren Abenteuern. Jetzt noch eine schöne Tasse Kaffee und ein Stück vom selbstgebackenen Kuchen. Wobei die Menschen sich schon wieder langsam auf den Nachmittag vorbereiteten. Der Parcours wurde besichtigt. Schnelligkeit und viel Geschicklichkeit wurden gefordert. Konzentration für Mensch und Hund.

Während die Gespanne ihr Bestes gaben, wurde das Publikum über die Teilnehmer und ihre Hunde informiert. Ein enges Tor bildete den Eingang in den Parcours. Dann folgten ein Wassergraben, Rechtskurven, Linkskurven, im rechten Winkel abbiegen, eine Wippe musste überwunden werden, ein Slalom, bei dem die Tennisbälle wegkullerten wie die Punkte, die man sich am Vormittag erkämpft hatte. Mein Kumpel war so begeistert, dass er kaum zu halten war.

Die Wartezeit bis zum Start konnte man sich mit einer Schätzaufgabe vertreiben. Wie viele Bonbons sind im Glas? Ein Tisch mit Preisen sorgte dafür, dass sich jeder beim Raten auch wirklich Mühe gab.

 

Die Siegerehrung am Ende (hier die jüngste Teilnehmerin bei der Preisübergabe) fand in fröhlicher Stimmung statt. Jeder Zweibeiner erhielt einen Pokal zur Erinnerung und jeder Vierbeiner einen Sack Futter, Shampoo (brrrrr) und Kauknochen.

 

..... weitere interessante Infos finden sie auf der Seite von Biggi und Madras

www. 4pfoten4u.eu

Es lohnt sich!

09. Oktober 2005
Jubilämswettbewerb der Emmentaler Bernhardinerfreunde

25 Jahre Zughundwettbewerb - für uns wieder Anlaß in die Schweiz zu fahren. In diesem Jahr leider nur mit einer Teilnehmerin aus unseren Reihen. Balou und Beate schlugen sich sehr beachtlich - Rang 6 von 19 Teilnehmern.

<<Beate Fiedler mit Balou vom Aichemer Berg>>
Es war wieder ein herrlicher Tag und wir hoffen im nächsten Jahr wieder mit mehreren Hunden teilnehmen zu können.

22. Oktober 2005
3. Schluchseewanderung und Wägeleausfahrt

Die Mitglieder der Zughundarbeitsgruppe trafen sich wieder zur jährlichen gemeinsamen Ausfahrt am Schluchsee. Insgesamt 12 Neufis , davon 3 mit Kutsche, trafen sich mit ihren Familien. Es wurde wieder wechselnd eingespannt , damit auch unerfahrene Hunde ihr Talent zum Ziehen ausprobieren konnten. Das Wetter zeigte sich echt neufi(sau)-mässig. Vom Gewitterregen bis Sonnenschein - es war alles dabei. Tropfnass, aber zufrieden mit der Leistung aller kamen wir nach einem unterhaltsamen Nachmittag wieder bei den Autos an.

 

Neufiausfahrt am Schluchsee am 25. Oktober 2003

Die Zughundearbeitsgruppe der LGBW hatte zum Schnupperfahren eingeladen, doch nur wenige kamen.
Wir wollen es auf das Wetter schieben, denn es lag Schnee am Schluchsee. Für die, die den Weg auf sich genommen hatten, das waren sieben Zwei- und elf Vierbeiner hatten wir einen kleinen Parcour aufgebaut der auch rege genutzt wurde. Es waren drei Hunde dabei ,die noch nie vor einen Wagen gespannt waren. Mit Geduld und einem Schuß Mut gelang es sehr gut.

Nach diesem Probelauf ging es dann auf große Fahrt. Auf schneebedeckten Wegen und strahlendem Sonnenschein ging es am See entlang zu einem 5km entfernten Ausflugslokal. Die Aufmerksamkeit der Spaziergänger für unsere Karawane war groß. Etliche Photostopps waren die Folge. Im fliegenden Wechsel spannten wir ein und wieder aus damit keiner der Hunde die gesamte Strecke im Geschirr laufen musste.

Am Krummenhof angekommen ließen wir uns Kaffee, Schokolade und Glühwein schmecken um für den Rückweg gerüstet zu sein. Für die Hunde war das Wetter eine Wonne, im ersten Schnee toben und es machte ihnen sichtlich Freude im Geschirr zu laufen. Wir liefen die Strecke fast im Dauerlauf, weil die Hunde kaum zu bremsen waren.
Müde beim Auto angekommen (wir Zweibeiner!) fanden alle das es ein richtig schöner Tag gewesen war der nach Wiederholung schrie.

Für uns jedoch haben wir gesehen das die Zeit für eine Zughundearbeitsgruppe der LGBW noch nicht reif ist. Wir wollen zwar weiterhin gemeinsame Ausfahrten veranstalten, jedoch nicht als offizielle Arbeitsgruppe sondern einfach als Liebhaber des Wägelefahrens. Eigentlich schade!

Sylvia Ebi , Kerstin und Michael Schmid

Zughundewettbewerb bei den Bernhardinerfreunden in Bigenthal in der Schweiz

Am Sonntag den 12.Oktober machten wir uns auf den Weg ins Emmental. Unsere Freunde hatten zum Internationalen Zughundewettbewerb eingeladen, Es waren 26 bunt gemischte Teams aus der Schweiz, Belgien und Deutschland gemeldet. Die Gespanne setzten sich aus Bernhardinern, Berner Sennnen , Schweizer Sennen, einem Broholmer, einem American Stafford ,etlichen Mischlingen und unseren vier Neufundländern, Amy und Calimero vom Aichemer Berg und Cliff und Bijou vom Fuhrtbachtal, zusammen.
Um 7 Uhr waren wir zur Stelle, zuerst mussten wir unsere Startnummern holen und unsere vierbeinigen Sportpartner dem Veterinär vorstellen. Nach dem gesundheitlichen OK ging es zum Wiegen. Ein Einzelgespann musste 50kg ziehen , das Doppel 100kg. Danach ging es an den Start ins Gelände. Im Abstand von 15 min wurden wir auf die Reise geschickt. Die Strecke war etwa 3,5km lang und es mussten verschiedene Posten durchlaufen werden ,bei denen wir diverse Aufgaben erledigen mussten und so unser Punktekonto aufstocken konnten. Diese Aufgaben erledigten unsere Neufis super, wir waren vorne mit dabei. Danach überzeugte sich der Veterinär wieder ob unsere Hunde noch fit waren.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause wurden wir auf einen Geschicklichkeitsparcour geschickt , bei dem wir durch jeden Fehler unsere Punkte vom Vormittag wieder verlieren konnten. Dort trennte sich dann die Spreu vom Weizen, die Könner unter den Zughunden hatten die Nase vorn.
In der Endabrechnung hatten wir einen 7. ,9. 13. und 16. Platz erreicht Wir waren mächtig stolz auf uns und unsere Neufis.

Wir hatten einen wunderbaren Tag verbracht, total erledigt aber unheimlich stolz auf die Leistung von unseren Hunden und mit dem Vorsatz im nächsten Jahr wieder teilzunehmen, machten wir uns auf den Weg nach Hause.

Sylvia Ebi mit Amy, Horst Dietrich mit Calimero, Kerstin und Michael Schmid mit Bijou und Cliff





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