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Dreikönigstreffen in Lampertsweiler '10



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Wanderung in Krauchenwies
26 Jahre Neufundländergruppe Oberschwaben
Die Neufundländergruppe Oberschwaben, eine Gruppe
des Deutschen Neufundländer-klub e.V., Landesgruppe
Baden-Württemberg wurde am 8.April 1984, also vor 26
Jahren gegründet. Zu dieser Gründungsversammlung
waren erschienen: Lore und Alwin Blersch - Herbertingen,
Ferdl Jehle - Reichenbach/Bad Schussenried, Hermann Kuhn
- Munderkingen, Rudi Grimm - Märstetten, Herr Paeserack
- Herbertingen, Sandra, Tanja und Sigwart Bombe - Bad Saulgau/
Lampertsweiler.
Das ursprüngliche Ziel war das regelmäßige
Treffen von Neufundländerfreunden aus Oberschwaben
auf dem Hundeplatz. Gehorsam und Unterordnung sollte unseren „Bären“ beigebracht
werden, und so traf sich dann eine Gruppe Unentwegter mit
Familie fast jeden Sonntagmorgen in Herbertingen.
Sprecher der Gruppe war Alwin Blersch
(Zwinger „von
der Heuneburg), Kassierer Sigwart Bombe. Hermann Kuhn (Zwinger „von
Mundrachingen“) übernahm bis zu seinem Tod Anfang
1985 die Trainigsarbeit. Anschließend führte sie
Alwin Blersch weiter.
Zusätzlich zu den regelmäßigen
Treffen auf dem Hundeplatz versuchte die Gruppe, an den
Ertinger Baggerseen
mit ihren Hunden im Wasser zu arbeiten. Nach dem Ausbau der
Seen zu einem Freizeitzentrum musste dieses Vorhaben nach
einem halben Jahr eingestellt werden.
Neben der Arbeit auf dem Hundeplatz
kam der gesellige Teil natürlich nicht zu kurz. Mehrere Treffen pro Jahr mit
gemeinsamen Wanderungen – die Organisation mit Bewirtung übernahm
jeweils eine Mitgliedsfamilie – und unsere Weihnachtsfeier
am 1. Advent gehörten zum Jahresprogramm. Rechtenstein
wird in Erinnerung bleiben: Jedes Jahr trafen wir uns im
Sommer mit der Remstalgruppe an der Donau, und vom großen
Schwein am Spieß war abends nur noch das Gerippe übrig.
Bis zu 130 Teilnehmer mit über 50 Hunde nahmen teil.
Aber natürlich wurden auch Ausstellungen
besucht: Mit wachsendem Erfolg wurden Hunde der Gruppe
vorgestellt. Erfahrungen
in Richtung Zucht, Aufzucht, Haltung und Erziehung wurden
ausgetauscht.
Die Teilnahme der Gruppe an Umzügen bei Heimatfesten
wie z.B. dem Bad Saulgauer Bächtlefest im Juli und dem
Bad Schussenrieder Magnusfest Anfang September waren Tradition.
Zwei große Nachzuchtschauen organisierte die Gruppe
in Bad Saulgau/Bondorf. Im September 1993 waren 16 Würfe
mit 13 Mütter, 4 Väter und 58 Junghunde gemeldet – im
September 1995 waren es 18 Würfe mit 9 Müttern,
5 Vätern und 53 Junghunden. Die Schauen waren wegweisend
für spätere Schauen im Bundesgebiet. Zudem schrieben
wir 1990 und 1994 zwei internationale Fotowettbewerbe (Thema „Der
Neufundländer“) aus. 1990 stellten wir aus den
13 besten Fotos einen immerwährenden Kalender zusammen
Der Gruppe traten immer mehr Freunde
und Züchter unserer
Rasse bei. Beim 10-Jährigen Jubiläum, das in Ummendorf
gefeiert wurde, war die Gruppe auf 12 Zwinger und insgesamt
35 Mitgliedsfamilien angewachsen. Der Einzugsbereich erstreckte
sich von Neu-Ulm über Aalen, Waiblingen, Rottweil zum
Bodensee und Allgäu.
Im Laufe der letzten Jahre stellten
folgende Zwinger ihre züchterische Tätigkeit ein oder verließen
die Oberschwabengruppe: „vom Bismarckfelsen“ (Lamparter), „vom
Black Forest“ (Enders), „von der Heuneburg“ (Blersch), „vom
Kapellenberg“ (Kicherer), „von Mundrachingen“ (Kuhn) „von
der Ostalb“ (Böhm), „Peter´s“ (Kolb), „vom
Rottumtal“ (Knopf), „vom Salemer Tal“ (Haug), „vom
Schussengrund“ (Jehle).
Ende 1999 trat Alwin Blersch als Sprecher
der Gruppe zurück
und kündigte zugleich seine Mitgliedschaft. Gleichzeitig
stellte Sigwart Bombe sein Amt als Kassierer zur Verfügung.
Norbert Arndt wurde neuer Sprecher, Waltraud Teller Kassiererin.
Ein erneuter Wechsel in der Führung der Gruppe gab es
Anfang 2001: Michael Bauhofer wurde Sprecher, Waltraud Teller
verwaltet weiterhin die Finanzen. Liese Bihl, Hanne Bombe
und Dieter Mauch arbeiten seitdem als Ausschussmitglieder
mit.
Die Gruppe hatte sich schon längst als konstante Größe im Klubleben der LGBW etabliert. Sie feierte im April 2004 in Saulgau-Bondorf ihr 20-jähriges Bestehen.
In den folgenden Jahren zeigten sich dann doch erhelbliche "Abnutzungserscheinungen". Familien, deren Hunde gestorben waren, verließen die Gruppe. Wenig neuer und junger Nachwuchs kam hinzu. Der Besuch der Treffen ließ mehr und mehr zu wünschen übrig. Die Frage war: Wie sehen die langjährigen Mitglieder die Zukunft der Gruppe? Wie kann man die Attraktivität der Gruppe erhöhen? Sollte sie nach fast 25 Jahren, wie einige Mitglieder meinten, wirklich aufgelöst werden? Zum Jahresende 2008 legte Michael Bauhofer sein Amt als Sprecher der Gruppe nieder. Die Mitglieder beschlossen, keinen neuen Sprecher mehr zu wählen. Die Leitung sollte ein Ausschussübernehmen. Diesem gehörten dann an: Hanne Bombe/Bad Saulgau-Lampertsweiler, Dieter Mauch/Laupheim, Waltraud Teller/ Bad Schussenried und seit 2010 Silvia Siegl/Langenargen. Langsam stießen wieder neue Mitglieder zur Gruppe - auch ehemalige Mitgliedsfamilien meldeten sich zurück. 2010 erleben die "Oberschwaben" eine wahre Renaissance: z.Z. zählt die Gruppe wieder 20 Mitgliedsfamilien mit insgesamt 50 Familienangehörigen - Tendenz steigend. Sicherlich nicht nur eine Folge des abwechslungsreichen Jahresprogramms. Man geht wieder gerne zu den "Oberschwaben" und freut sich auf die Treffen und auf das Wiedersehen. Die Mitglieder kommen aus dem südlichen Raum von Baden-Württemberg: Biberach, Laupheim, Bad Schussenried, Bad Saulgau, Donaueschingen, Weingarten, Trossingen-Schura, Langenargen, Oberteuringen, Sigmaringen, Heiligenberg, Gammertingen, Heroldstatt, Konstanz, Krauchenwies, Leibertingen.
Früher war Oberschwaben eine Neufundländerhochburg. 12 Zuchtstätten gehörten, wie bereits erwähnt, bis in die Mitte der 90er Jahre zur Oberschwabengruppe. Heute gibt es in der LGBW nur noch wenige aktive Züchter, so dass es nicht verwunderlich ist, dass nur noch eine aktive Zuchtstätte ("von den Rußbären") bei uns Mitglied ist.
Schön, dass unsere fast schon altehrwürdige Oberschwabengruppe wieder aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht ist.
Sigwart Bombe ( 28. März 2004)
Sigwart Bombe ( aktualisiert 13.Oktober 2010)
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