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Kein Modehund
Daß der Neufundländer nicht - im
wahrsten Sinne des Wortes - zu einem Modehund verkommt, dafür
ist zum größten Teil seine anspruchsvolle Haltung
und sein Platzbedarf verantwortlich. In Deutschland werden
jährlich etwa 1000 Welpen in die Zuchtbücher der
unten genennten Vereine eingetragen.
Es versteht sich von selbst, daß Hunde nicht in einer
Zoohandlung oder gar in einer "Hundefabrik" gekauft
werden sollten.
Die
vermeintlichen Einsparungen beim Kaufpreis dieser meist kranken
und verhaltensgestörten Welpen werden doppelt und dreifach
beim Tierarzt wieder ausgegeben. Leider werden in den letzten
Jahren auch verstärkt Neufundländer aus Ländern
eingeführt, die man früher zum sogen. Ostblock zählte.
Die Abstammung und Aufzucht dieser Welpen sind in der Regel
fraglich bzw. fragwürdig. Häufig befinden sie sich
in einem sehr schlechten Gesundheitszustand. Mitleid ist hier
ein schlechter Kaufratgeber.
Wer sich für einen Neufundländerwelpen
interessiert, findet kompetente und zuverlässige Beratung
bei der Welpenvermittlungsstellen des DNK oder bei den Landesgruppenleitern.
Und wer sich vor dem Kauf eines Welpen ausführlich
über diese Rasse informieren möchte (und das sollte
man auf jeden Fall tun), dem sei Emmy Brunos "Neufundländer",
erschienen im Kynos-Verlag (ISBN-Nr.3-929545-14-4) empfohlen.
Kapitel 1: Imposante
Erscheinung
Kapitel 2: Ursprünglicher
Gebrauchshund
Kapitel 3: Herkunft
Kapitel 4: Idealer Familienhund
Kapitel 5: Verantwortungsvolle
Aufzucht
Kapitel 6: Kein Modehund
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Der
Neufundländer
Sigwart Bombe
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