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Neufundländertag in Löffingen am 17.07.2011 bei
Uwe Friedrich und seinem TEAMCANIN

Nachdem alle angemeldeten lernwilligen Vierbeiner und die zugehörigen Zweibeiner pünktlich um 10 Uhr angereist waren, ging es mit einem Theorieteil los, bei dem Hr. Friedrich ( künftig "Uwe") die Grundsätze und Wichtigkeit einer guten Mensch-Hund-Beziehung erklärte und erläuterte, was an dem Tag so alles auf uns und unsere Lieblinge zukam.
Hauptaugenmerk waren Alltagssituationen, die man souverän mit seinem Hund meistern sollte. Da es insgesamt 20 Fellträger waren, wurden Gruppen mit je 4 Hunden gebildet und man durchlief insgesamt 5 verschiedene Übungsstationen, die Uwe ausgetüftelt hatte und immer wieder mit Rat und Tat zur Seite stand.
Bei Station1 ging es um das "Rückruftraining" und wie man durch klassische Konditionierung, Kommunikation und immer wieder Motivation einen zuverlässigen Abruf aufbaut.


In Station 2 lernten wir, wie man seinen Liebling durch Nasenarbeit super im so hektischen Alltag auslasten kann, wenn mal nicht die Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang bleibt.
Das Ganze nannte sich "Sniffle-Dog" und unsere Hunde  wurden an das Erschnüffeln von Leckerlis in verschlossenen Gläschen herangeführt. Hier stießen meist die Herrchen an Ihre Grenzen, da es galt Hund, Leine, Klicker und Leckerchen zum richtigen Zeitpunkt zum Einsatz zu bringen. Als Entschuldigung kam dann immer, sie seien ja schließlich nicht multitaskingfähig. Naja... . Was hier faszinierend war, wir lernten damit die Anfänge der Nasenarbeit kennen und was unsere Hunde für grandiose Arbeit leisten können. Uwe arbeitet mit einer Klinik zusammen und bildet Hunde aus, die erlernen Lungenkrebs zu erschnüffeln und von anderen Lungenkrankheiten zu unterscheiden. Wirklich faszinierend unsere Fellnasen... .
Bei Station 3 kam dann das Futtermäppchen zum Einsatz mit dem Ziel, dass wir der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit unserer Hunde werden aber auch später das Ganze mittels Nasenarbeit wieder zur Auslastung beitragen kann. Man kann es zum Apportieren verwenden aber auch als Bestätigung.
In Station 4 wobei es um die "Leinenorientierung" ging, galt es, die Orientierung des Hundes am Menschen im Alltag zu üben und nicht, wie es vielen geht, wenn der Liebling links will - o.k., dann gehen wir halt links. Sah zwar ein bisschen gewöhnungsbedürftig aus das Ganze, da man den Hund an seiner linken Seite hatte, die Leine locker in der rechten Hand und die linke Hand hob man nach oben. Man lief los und vor einem Richtungswechsel tippte man nur
kurz mit der linken Hand an die Leine und drehte nach links ab. Normalerweise stolpert man ja dann über 60-70kg Knuddelmasse, versucht dann unter Einsatz aller Körperfähigkeiten sich abzufangen und einen Gesichtsausdruck zu machen, als sei nix passiert aber das funktionierte komischerweise besser als gedacht.


Bei der fünften und letzten Station longierten wir unsere Hunde an der Schleppleine in einem gewissen Abstand, der durch kleine Pylonen abgegrenzt war. So signalisierten wir den Hunden, ich möchte meinen Freiraum, du musst nicht an mir kleben aber trotzdem deine ganze Aufmerksamkeit schenken. Nachdem dann erst mal einige Pylonen über den Haufen gerannt und ignoriert wurden, klappte auch das prima.


Zur Mittagszeit fand sich dann ein Grillmeister und der erste Hunger wurde mit Steaks, Würstchen und leckeren Salaten gestillt. Außerdem konnte man das viele geistige "Input" in Ruhe verdauen. Wie es sich gehört, gab es später
noch Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und man hatte Zeit, sich mit Uwe und den Trainerinnen zu unterhalten.

Abschließend kann ich nur sagen, dass es eine toller Tag mit unseren Lieblingen war und ich möchte mich im Namen des Vorstandteams bei Alexandra Rapp bedanken, dass sie uns den Tag ermöglicht hat, bei allen, die Kuchen und
Salate beigesteuert haben, beim Grillmeister und ganz besonders bei allen Teilnehmern und natürlich ihren Lieblingen, die den Tag zu einem Erlebnis gemacht haben und trotz "strömendem Sonnenschein" die gute Laune nicht verloren haben.
Als Resumee kann man sagen, wir haben irgendwie alle die gleichen Problemchen mit unseren Fellträgern, allerdings wissen wir, dass wir eben Neufundländer haben. Aber eines sollte jedem klar geworden sein, ein gewisses Maß an Erziehung und Gehorsam sollte jeder Hund haben, damit der Alltag und die Spaziergänge entspannt sind.
Ein letztes Dankeschön geht natürlich nach Löffingen, an Uwe und sein Team, die sich der Aufgabe gestellt haben, 20 Neufundländer zu trainieren. Alle waren sehr nett und erklärten die einzelnen Übungen gedudig auch vier- oder
fünfmal und gaben nicht den "Drillinstructor", den manche vom Hundeplatz gewohnt sind. DANKE.

Als Organisatoren haben wir uns wahnsinnig gefreut, dass dieses Angebot auf so grosses Interesse bei unseren
Mitgliedern gestossen ist und die 20 Teilnehmerplätze in einer rasanten Geschwindigkeit vergeben waren. Momentan
besteht eine Warteliste und wer Interesse hat, kann sich gerne melden. Wir versuchen so einen Tag in naher
Zukunft nocheinmal zu organisieren.

Daniela Fürlinger

Nebenbei wurde das Ganze vom Team des TV Südbaden aufgezeichnet

<< hier >> kann man sich diesen Beitrag ansehen

 

 

 





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